Zertifikate

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In den letzten Jahren wurde vielen Anlegern von Ihrer Bank der Erwerb von Zertifikaten empfohlen. Oftmals wurden sie als Alternative zu Festgeldanlagen angeboten. Den Kunden war dabei gar nicht bewusst, was ein Zertifikat ist und welche Risiken sie damit eingehen. Durch die Finanzkrise und die Pleite von Lehmann Brothers, einem großen Emittenten von Zertifikaten, haben viele Anleger große Verluste erlitten und erkennen nun, zu welch hochriskanten Wertpapieren ihnen tatsächlich geraten wurde.

• Sofern Ihnen Ihre Bank zum Erwerb eines Zertifikats geraten hat, ohne Sie darüber aufzuklären, welches Risiko Sie damit eingehen, kann die Bank auf Schadenersatz haften.

• Wenn Ihre Bank Sie über die Funktionsweise des Zertifikats nicht aufgeklärt hat, liegt eine Schadenersatzpflicht ebenfalls nahe.

• Wenn Sie eine sichere Anlage zur Altersvorsorge wollten und Ihnen Ihre Bank zum Erwerb eines Zertifikats geraten hat, muß Ihre Bank Ihnen den entstandenen Schaden ersetzen.

• Wurden Sie am Telefon zum Erwerb eines Zertifikats beraten? Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt kann zu einem so komplexen Produkt wie ein Zertifikat am Telefon nicht angemessen beraten werden. Die Bank ist auch hier zum Schadenersatz verpflichtet.

• Hat Sie Ihre Bank, die Ihnen den Kauf oder die Zeichnung von Zertifikaten empfohlen hat, nicht darüber informiert, dass sie Provisionen bzw. Rückvergütungen – so genannte kickbacks – erhält, wenn Sie die empfohlenen Wertpapiere zeichnen, kann Ihnen allein aus diesem Grund ein Schadensersatzanspruch zustehen.

Mathias Nittel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
t: 06223 – 72 98 080

Quelle: www.nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/wertpapieranlagen/zertifikate.html

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